{"id":14910,"date":"2024-05-20T11:00:00","date_gmt":"2024-05-20T09:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cibx.de\/?p=14910"},"modified":"2024-05-16T10:15:37","modified_gmt":"2024-05-16T08:15:37","slug":"roboter-in-der-kinderklinik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cibx.de\/en\/roboter-in-der-kinderklinik\/","title":{"rendered":"Roboter in der Kinderklinik: Eine innovative L\u00f6sung, um Kindern die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen"},"content":{"rendered":"<p>Ein deutsch-d\u00e4nisches Forschungsprojekt widmet sich der Entwicklung eines Assistenzroboters, der dazu beitr\u00e4gt, Pflegekr\u00e4fte zu entlasten und Kindern die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen. Das Maschinenwesen, genannt &#8222;HospiBot&#8220;, wird in verschiedenen Einsatzszenarien erprobt, darunter das Begr\u00fc\u00dfen und Begleiten von Patienten, Patrouillieren durch die Krankenhausflure sowie der Transport von Proben. Er befindet sich bereits in einer d\u00e4nischen Kinderklinik im Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Entwicklung eines freundlichen und interaktiven Roboters<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Forschungsprojekt &#8222;HospiBot&#8220; zielt darauf ab, kleine, flexible Assistenzroboter zu entwickeln, die eine freundliche und einladende Pr\u00e4senz haben und interaktiv mit Patienten, Besuchern und Pflegepersonal umgehen k\u00f6nnen. Angesichts des Fachkr\u00e4ftemangels in der Pflege sollen diese technischen Kollegen dazu beitragen, das Personal zu entlasten.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter der Leitung der <a href=\"https:\/\/www.sdu.dk\/en\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.sdu.dk\/en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Universit\u00e4t S\u00fcdd\u00e4nemark (SDU)<\/a> arbeiten insgesamt acht Projektpartner zusammen, darunter die <a href=\"https:\/\/www.fh-kiel.de\/startseite\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.fh-kiel.de\/startseite\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fachhochschule (FH) Kiel<\/a>, die <a href=\"https:\/\/www.uni-luebeck.de\/universitaet\/universitaet.html\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.uni-luebeck.de\/universitaet\/universitaet.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck (UzL)<\/a> und f\u00fcnf verschiedene Krankenh\u00e4user in S\u00fcdd\u00e4nemark und Norddeutschland. In der Kinderklinik in Odense ist bereits ein &#8222;Empfangs-Roboter&#8220; im Einsatz, um junge Patienten zu begr\u00fc\u00dfen und \u00c4ngste zu nehmen. Es wird freundlich gel\u00e4chelt und gewunken, etwas mit den Besuchern geplaudert oder bei der Orientierung im Krankenhaus geholfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Integration von Feedback in die Entwicklung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Reaktionen von Patienten, Besuchern und Pflegepersonal flie\u00dfen kontinuierlich in die Weiterentwicklung des Projekts ein. Projektleiter Palinko betont die Bedeutung des Nutzerfeedbacks f\u00fcr die Gestaltung und Weiterentwicklung der Roboter, da die Akzeptanz und Nutzung durch die Menschen entscheidend sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Das &#8222;HospiBot&#8220;-Projekt erstreckt sich \u00fcber drei Jahre und erh\u00e4lt eine finanzielle F\u00f6rderung von 1,6 Millionen Euro im Rahmen des Interreg-Programms. Bereits im Herbst 2024 sollen die ersten Maschinenwesen durch die Kooperationskrankenh\u00e4user in S\u00fcdd\u00e4nemark und Schleswig-Holstein patrouillieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hochgesteckte Anforderungen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Anforderungen an die technischen Kollegen sind hoch, da sie klein, flexibel und in der Lage sein m\u00fcssen, sich in lauten und hektischen Krankenhausumgebungen zurechtzufinden. Damit dies m\u00f6glich ist, unterstreicht Projektleiter Oskar Palinko, au\u00dferordentlicher Professor f\u00fcr Robotik an der Universit\u00e4t S\u00fcdd\u00e4nemark und Koordinator des HospiBot-Projekts, die Bedeutung enger Zusammenarbeit zwischen den Forschern und den beteiligten Kliniken.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Projekts haben Kliniken und Hochschulen gemeinsam drei Einsatzszenarien identifiziert, wie Palinko erl\u00e4utert: &#8222;Wir planen, das Szenario &#8218;Begr\u00fc\u00dfen und Begleiten&#8216; in der Kinderklinik in Odense zu erproben. Das Patrouillieren konzentriert sich auf Sicherheitsfragen, w\u00e4hrend unser Transport-Roboter daf\u00fcr vorgesehen ist, Proben, Dokumente und \u00e4hnliches zu vordefinierten Standorten zu bringen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Herausforderungen bei der Interaktion mit Menschen<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Forscherinnen und Forscher ziehen f\u00fcr ihre Arbeit Erkenntnisse aus dem Projekt &#8222;HandiRob&#8220; heran, bei dem die Universit\u00e4t S\u00fcdd\u00e4nemark (SDU), die Fachhochschule (FH) Kiel und die Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck (UzL) einen <a href=\"https:\/\/cibx.de\/en\/autonomer-roboter-unterstuetzt-im-krankenhausalltag\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/cibx.de\/autonomer-roboter-unterstuetzt-im-krankenhausalltag\/\">Roboter<\/a> entwickelten, der zur Desinfektion der H\u00e4nde auffordert. Derzeit nutzen sie dieses Maschinenwesen, um die Reaktionen der Menschen auf die Mimik eines Roboters zu untersuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung liegt in der Interaktion zwischen den Robotern und den Menschen, betont Prof. Franziska Uhing von der Fachhochschule (FH) Kiel. Sie verantwortet die Gestaltung der Benutzeroberfl\u00e4che und zielt u.a. auf die Erfassung von Nutzerreaktionen mithilfe von Eye-Tracking ab. Uhing erl\u00e4utert, dass die Gestaltung der K\u00f6rperform, der Augen, Sprache, Bewegungen, Licht und Ton entscheidend f\u00fcr den Gesamteindruck sind, der m\u00f6glichst eine menschliche Note haben soll. Das Ziel sei ja schlie\u00dflich, dass alle Beteiligten gerne mit den Robotern interagieren.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Sicherheit und Notfallerkennung<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein wichtiger Aspekt der Robotertechnologie ist die Sicherheit und die F\u00e4higkeit, Notsituationen zu erkennen. Ein patrouillierender Roboter soll nicht nur abhanden gekommene Gegenst\u00e4nde finden, sondern auch potenzielle Notsituationen identifizieren und entsprechend reagieren k\u00f6nnen. Dieses Konzept des patrouillierenden Roboters wird von der Universit\u00e4t zu L\u00fcbeck (UzL) realisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Robert Wendlandt arbeitet mit seinem Team an der Entwicklung einer kommunizierenden Sensoreinheit f\u00fcr den Roboter, die es ihm erm\u00f6glicht, \u00fcber Display, Lautsprecher und Mikrofon mit den Menschen zu interagieren, ohne dabei die Privatsph\u00e4re zu verletzen. Der Fokus liegt dabei auf datensparsamer Verarbeitung und effektiver Kommunikation in Notfallsituationen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein deutsch-d\u00e4nisches Forschungsprojekt widmet sich der Entwicklung eines Assistenzroboters, der dazu beitr\u00e4gt, Pflegekr\u00e4fte zu entlasten und Kindern die Angst vor dem Krankenhaus zu nehmen. 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